Zusammenarbeit von Eltern mit Erzieher|innen

In einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit der Eltern mit den ErzieherInnen können alle Phasen der Eingewöhnung zeitnah und flexibel abgesprochen werden. Die Kinder sollten nicht weinend der Erzieherin übergeben werden. Die Bezugsperson verlässt erst das Haus, wenn sich das Kind wieder beruhigt hat.
Die Eltern brauchen die Sicherheit, dass die Einrichtung sofort anruft, wenn das Kind stark weint oder sich verletzt hat. Kinder mit Betreuungserfahrung benötigen eine kürzere Eingewöhnungszeit. Man sollte aber auch hier mindestens zwei Wochen einplanen. Dann fühlen sich alle Beteiligten entspannter. Der Austausch von Eltern und ErzieherInnen über das Kind und das Wissen der Eltern über das tägliche Leben im Kindergarten, sowie die gegenseitige Wertschätzung sind wichtig. Auch die Eltern müssen in der Kita ankommen, sich mit der neuen Situation anfreunden und alte Strukturen verändern oder beenden.

Unsere Kooperation mit den Grundschulen

Als KiTa kooperieren wir mit beiden Grundschulen im Stadtteil, denn unser Kinder besuchen beide Grundschulen. Gerade die Vorschulkinder besuchen die Klassen, lernen die Schulgebäude und Lehrkräfte kennen und sind zu vielen Angeboten gerne gesehen.
Regelmäßige Treffen mit dem jeweiligen Kollegium sind die Grundlage um für unsere Kinder und auch für die Eltern den Übergang der Kinder in die Grundschule zu unterstützen und zu begleiten. Mit der Hans-Christian Andersan Grundschule gibt es zudem ein Netzwerk im NRW Projekt Schule der Zukunft. Hierbei stehen der Naturschutz, verschiedene Pflanzaktionen und die gemeinsame Pflege des Schulgartens im Vordergrund. Regelmäßige Treffen mit dem jeweiligen Kollegium sind die Grundlage um für unsere Kinder und auch für die Eltern den Übergang der Kinder in die Grundschule zu unterstützen und zu begleiten.

Von der KiTa in die Grundschule

Kinder, die das letzte Jahr in der Kita sind, heißen „Bärenkinder“ (Vorschulkinder) Das letzte Jahr ist sowohl Vorbereitungszeit auf den Übergang in die Schule als auch Verabschiedung aus dem Kindergarten. Es gibt viele Aktionen im Haus und Ausflüge – d.h. Aktivitäten, die außerhalb der KiTa stattfinden. Das Kind muss sich in diesem Jahr langsam von einem Lebensabschnitt verabschieden, der von vielen Erfahrungen und Entwicklungen geprägt war. Gerade diesen Übergang wollen wir zusammen mit den Eltern für die Kinder gezielt gestalten.
Es hat Freundschaften geschlossen, ist eigenständig geworden, konnte Mut und Selbstvertrauen entwickeln, um jetzt dem nächsten Entwicklungsabschritt mutig und selbstbewusst entgegen zu sehen. Auf die „Großen“ in einer KiTa kommen neue Anforderungen zu.

Sie teilen sich zwar das Haus mit vielen jüngeren Kindern – die Altersspanne reicht von 1 bis 6 Jahren - aber sie haben das Privileg, eigenes Spiel- und Gestaltungsmaterial nutzen zu dürfen, alleine und eigenverantwortlich Räume zu belegen und gruppenübergreifend im Haus unterwegs zu sein. Dies stärkt die Individualität und Kreativität der Kinder. Es lässt in dieser Altersgruppe ein sehr autonomes, gezieltes Arbeiten zu. Unser Angebot für die Bären-Kinder umfasst nicht nur die üblichen Eckpfeiler wie Konzentrationsübungen, Schulung der Fein- und Grobmotorik, die Schulung der Aufmerksamkeit, die Entwicklung der Sprache , des mathematischen Denkens und die Erfahrungen in der Umwelt und im Straßenverkehr, sondern auch die Schulung der Erzählfähigkeit, die Förderung der Bewegung, die Steigerung der Frustrationstoleranz und der sozialen Kompetenz.

unsere Bildungsgrundsätze