Pädagogisches Konzept (2)

Bitte lesen Sie unser ausführliches Konzept im Downloadbereich.
An dieser Stelle gehen wir nur kurz auf unsere pädagogischen Prinzipien ein.

Christliche Erziehung

Gott ist mit uns und der Heilige Joseph ist unser Schutzpatron! Als katholische Kindertagesstätte sind gelebter Glaube und die Vermittlung christlicher Werte wichtige Eckpunkte in unserem Alltag. Hierbei spielen die Gestaltung und die inhaltliche Ausrichtung christlicher Feste eine wichtige Rolle. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam der Gemeinde und mit den Eltern gehört dazu. Die selbstverständliche Einbeziehung des Glaubens ist für die Kinder ein Zeichen,
dass Gott nicht nur in der Kirche und zu bestimmten Zeiten bei uns ist, sondern uns täglich begleitet, behütet und immer zugegen ist. Wir wollen mit den Kindern nicht nur unsere christlichen Werte leben, sondern darüber hinaus ihnen den eigenen Glauben erfahrbar machen.

Partizipation

"Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.“
Schröder, 1995

Demokratische Strukturen erziehen zur Selbstständigkeit, Handlungs- und Verantwortungsfähigkeit. Für unser Team heißt dies, die Entscheidungen der Kinder, ihre Meinungen und Empfindungen wert zu schätzen und ihre Gefühle anzuerkennen. Wir müssen sie darin unterstützen, für ihre Entscheidungen Verantwortung zu übernehmen. Der Respekt und die Toleranz gegenüber anderen Meinungen muss immer wieder mit den Kindern besprochen werden.
Die Partizipation der Kinder ist angelehnt an ihr Alter und ihren Entwicklungsstand. Sie entscheiden im KiTa- Alltag an vielen Stellen mit.
So haben sie Wahlmöglichkeiten beim eigenen Spiel und dem Spielpartner. In vielen Gesprächsrunden haben die Kinder die Gelegenheit, den Gruppenalltag mitzubestimmen, die Chance, eigene Ideen beizutragen, ihre Wünsche Hoffnung und Befürchtungen zu äußern und das Recht, Kritik zu üben.
Hilfe bei der Konfliktlösung, stärkt die Kinder in ihrem Vertrauen auf die eigene Person und die Fähigkeit, sich selbst als handelndes Individuum zu begreifen. Es lernt, den Mitmenschen die gleichen Rechte einzuräumen. Es obliegt uns, als Pädagogen, feinfühlig die Gefühle und Bedürfnisse der Kinder zu ergründen und das Kind zu eigenen Bekundungen und Äußerungen zu ermutigen. Diese Prozesse der Partizipation sind ein Stück gelebte Demokratie in unserer KiTa.

Elternbeteiligung

Die Eltern haben bei unseren Sprechtagen, den Elternabenden, im Rat der Tagesstätte, oder in den kurzen „Tür- und Angelgesprächen“, die Möglichkeit, Wünsche, Meinungen und Vorschläge an uns zu richten. Auch ein Elternbriefkasten steht zur Verfügung. Anliegen können auch an die Elternvertreter, den Träger oder die Leitung der KiTa weiter geben werden. Alles wird von uns gesammelt und dokumentiert. Das Team und der Rat der Tagesstätte sprechen darüber und geben die Ergebnisse, die sich hieraus ergebenden Konsequenzen oder Veränderungen an die Eltern weiter. Dieses Verfahren wird den Eltern auf dem Elternabend und Entwicklungsgesprächen erläutert. Elternfragebögen helfen uns bei der Evaluierung und Reflexion unserer Arbeit.

Fortsetzung